Test
30.08.2015
CAD-Programm
1. Teil: „Design CAD 3D Print V24 im Test“

Design CAD 3D Print V24 im Test

Design CAD 3D Print V24 im TestDesign CAD 3D Print V24 im TestDesign CAD 3D Print V24 im Test
Francis
Von der Konstruktion eines 3D-Prototypen bis zum Druck am 3D-Printer verspricht die Windows-Software Design CAD 3D Print, alles unter einen Hut zu bringen.
Design CAD 3D ist ein Konstruktionsprogramm mit einer langen Geschichte, das aktuell bereits in der 24. Version vorliegt. Seinen Anfang nahm es als preiswerte Alternative zu Autodesks Profi-CAD-System Autocad, zu dem laut Hersteller IMSI Design nach wie vor eine 100-prozentige Kompatibilität besteht. Neben dem Komplettpaket Design CAD 3D Max gibt es spezialisierte Ausführungen für Tischler, Ingenieure und Architekten.
Tabelle:
● ja ○ nein

Mit Version 24 bietet der Franzis-Verlag, der Design CAD in Deutschland vertreibt, außerdem eine für 3D-Drucker ausgelegte Variante unter dem Namen Design CAD 3D Print an. In dieser Ausgabe kommt Design CAD 3D Max zusammen mit dem Add-on DC Toolkit Pro Plus, das unter anderem die für den 3D-Druck nötigen Funktionen, etwa einen STL-Export, hinzufügt.
2. Teil: „3D-Konstruktionen mit verschachtelten Menüs“

3D-Konstruktionen mit verschachtelten Menüs

  • Design CAD 3D Print V24: Der Franzis-Verlag bietet seinen Klassiker Design CAD nun auch in einer Edition für 3D-Drucker an.
Wer Autocad-Erfahrung mitbringt oder bereits mit anderen CAD-Programmen gearbeitet hat, wird sich auch in Design CAD 3D recht schnell zurechtfinden. Andererseits kommen auch Einsteiger dank zahlreicher vorgefertigter Objekte alsbald zu ersten Ergebnissen. Die detaillierte Einarbeitung in die armlangen Menüs mit ihren zahlreichen Funktionen erfordert dann aber einige Geduld und Zeit.
Hierbei unterstützt Design CAD 3D den Nutzer mit einem 190-seitigen Handbuch und zahlreichen Online-Hilfs- und Schulungsangeboten. Zudem sind Fensteranordnung und Bedienoberfläche in weitem Rahmen anpassbar. So kann man Tool-Menüs, Paletten und Ähnliches ausblenden, um Verwirrung zu vermeiden, und gezielt einblenden, wenn sie gebraucht werden. Wiederkehrende Aufgaben lassen sich durch Makros automatisieren.
Konstruiert wird wahlweise in 2D oder 3D, dabei kann man zwischen den beiden Ansichten jederzeit hin und her schalten. Zwei Rendering-Engines ermöglichen eine realistische Ansicht der Konstruktion, dabei ist jedoch nur mit der OpenGL-Version ein Echtzeit-Rendering möglich, bei dem sich der Körper auch in Volldarstellung mit Texturen drehen und schwenken lässt.
Das mit dem Hauptprogramm gelieferte DC Toolkit Pro Plus bietet neben der Rahmung und Bemaßung von Zeichnungen oder dem Erstellen einer Stückliste auch die für den 3D-Druck nötigen Funktionen.
Über den integrierten STL-Exporter lässt sich das fertige Modell dann in das Standardformat .stl übertragen, um es schließlich mit einem 3D-Druckprogramm der Wahl in feste Form zu bringen. Dazu verspricht Design CAD 3D eine Kompatibilität mit allen gängigen 3D-Druckern und mit jedem Slicer.
Tabelle: