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08.01.2019 11:10 Uhr
Handgeschriebene Memos :

Die 10 besten Notiz-Apps für das iPad mit Pencil-Support

  • Evernote (Pro-Version: 6,99 Euro / Monat): Der Evergreen der Notiz-Tools ist auch auf dem iPad in Kombination mit dem Apple Pencil eine gute Wahl zur Verwaltung von Notizen, Listen und Netzfundstücken aller Art. Die Lösung ist plattformübergreifend für Windows, macOS, Android, iOS sowie als Web-App erhältlich. Leider sind viele praktische Funktionen wie Offline-Verfügbarkeit, eine Versionierung der Notizen oder die Suche innerhalb von verknüpften PDF- und Office-Dokumenten auf das teure Premium-Abo beschränkt.
  • Zoho Notebook: Kostenlos und werbefrei zeigt sich indessen die Notebook-App des indischen Anbieters Zoho, die optisch an die bunte Aufmachung von Google Notizen erinnert. Die ebenfalls plattformübergreifende Lösung unterstützt das Anlegen und Verwalten von Notizen, Listen, Fotos, Audioaufnahmen und Handzeichnungen.
  • Whink (5,49 Euro): Primär für handgeschriebene Notizen ist die iOS-App Whink vorgesehen. Der Funktionsumfang der Lösung umfasst eine reichhaltige Auswahl an Schriftarten, Hintergründen und Formatierungsoptionen. Darüber hinaus lassen sich PDFs und Fotoaufnahmen importieren und mit Kommentaren ergänzen. Fertig bearbeitete Notizen können Nutzer per Mail oder über die Cloud teilen und sichern. Die Anwendung erhielt im Jahr 2015 die "Best of"-Auszeichnung von Apple.
  • Google Keep: Einen universelleren Ansatz verfolgt indessen Google Keep. Die Notiz-App aus Mountain-View ist mobil für Android und iOS sowie als Web-Version erhältlich. Neben klassischen Notizen, Listen und Erinnerungen unterstützt die App auch den Import von Fotos sowie das Erstellen von Audiomemos. Für handschriftliche Notizen steht ein rudimentärer Editor zur Nutzung bereit. Das Importieren und Bearbeiten von PDFs und anderen Dokumenten ist in der Google-Lösung hingegen nicht möglich.
  • MyScript Nebo (8,99 Euro): Die Notiz-App Nebo weiß in erster Linie durch eine ausgeklügelte Handschrifterkennung zu überzeugen, die Texte, mathematische Formeln und Grafiken in Maschinenschrift konvertiert. Die erstellten Notizen können wahlweise als Word-, Text-, PDF- oder HTML-Datei exportiert und über die Cloud mit anderen Geräten synchronisiert werden.
  • Microsoft OneNote: Die plattformübergreifende Notiz-Lösung aus Redmond macht auch auf dem iPad eine gute Figur. Mit der App lassen sich Texte, Bilder und Grafiken zu aussagekräftigen Notizen und Dokumenten zusammenfassen und teilen. Auch der Import von PDF-Dateien ist möglich, diese kann der Nutzer in OneNote mit Anmerkungen beliebig bearbeiten. Für die Nutzung ist ausschließlich ein Microsoft-Konto erforderlich, sonstige Kosten fallen nicht an.
  • Noteshelf 2 (10,99 Euro): Wer bei der Bearbeitung seiner Notizen besonderen Wert auf ein schönes Schriftbild und ein möglichst natürliches Schreibgefühl legt, der ist bei Noteshelf 2 an der richtigen Adresse. In beiden Punkten ist die App den meisten Konkurrenzprodukten im Store deutlich überlegen. Darüber hinaus besitzt Noteshelf 2 eine überzeugende Handschrifterkennung, mit der sich Handgeschriebenes in Maschinentext übertragen lässt. Der übrige Funktionsumfang umfasst reichhaltige Formatierungsoptionen für Texte, einen integrierten Dokumentenscanner, Zeichenvorlagen und Makierungsoptionen für Dokumente und vieles mehr. Hinzu kommen Synchronisations- und Backup-Funktionen für Dropbox, Google Drive, iCloud und Evernote.
  • GoodNotes 4 (8,99 Euro): Eine der beliebtesten Notiz-Lösungen für das iPad ist GoodNotes- und das völlig zurecht. Zwar kann die App nicht ganz mit dem Handling von Noteshelf 2 mithalten, dafür gleicht GoodNotes dieses Defizit mit einer Vielzahl an Funktionen aus. Unter anderem beherrscht die App OCR für Handschriften, wodurch sich Notizen nach spezifischen Begriffen durchsuchen lassen. Ebenfalls mit an Bord sind Handschrifterkennung und -konvertierung, Dokumenten-Import für PDF- und Office-Dateien samt Markierungsoptionen sowie ein Präsentationsmodus, der GoodNotes zum digitalen Whiteboard macht. Die App sichert angelegte Notizen auf Wunsch lokal oder in der Cloud, für die Synchronisation wird auf Apples iCloud zurückgegriffen.
    Leider ist die Nutzeroberfläche von GoodNotes etwas in die Jahre gekommen, der Nachfolger steht aber bereits in den Startlöchern und wird derzeit als Beta getestet.
  • Notability (10,99 Euro): Was den Funktionsumfang betrifft, muss sich Notability keineswegs vor GoodNotes verstecken. Die App bietet sämtliche Funktionen, die man sich zum Erstellen und Verwalten von Notizen nur wünschen kann und kombiniert dies mit performantem Handling und einer übersichtlichen Nutzeroberfläche. In Notability lassen sich Notizen ohne Weiteres mit Dateien, Texten, Fotos, GIFs, Webseiten und Audioaufnahmen ergänzen - egal ob lokal angelegt oder aus externen Apps. Speziell Nutzer der größeren iPad-Pro-Modelle dürften zudem vom Splitscreen-Modus mit Multi-Notizen und Support für Drag & Drop profitieren.