Business-IT
15.05.2019
Starkes Wachstum

IT-Spezialist Cancom mit deutlichem Umsatzplus

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Cancom freut sich über einen deutlichen Anstieg des Gewinns. Allein im ersten Quartal stieg der Umsatz um 20,2 Prozent auf 370 Millionen Euro. Wie zahlreiche andere Unternehmen auch, profitiert der IT-Spezialist vom boomenden Cloud-Geschäft.
Der IT-Spezialist Cancom hat sein Wachstum in den ersten drei Monaten des Jahres fortgesetzt. Demnach zogen die Erlöse um rund ein Fünftel im Vorjahresvergleich auf 370 Millionen Euro an, wie das im SDax und TecDax notierte Unternehmen am Mittwoch in München berichtete. Dazu trug sowohl das Geschäft mit IT-Lösungen als auch die Sparte Cloud-Lösungen mit zweistelligen Wachstumsraten bei.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte im ersten Quartal um knapp 19 Prozent auf 27,8 Millionen Euro. Konzernchef Thomas Volk bestätigte den Ausblick. Das Management geht von einem deutlichen Anstieg unter anderem bei Umsatz und operativem Ergebnis (Ebitda) aus.
"Wir haben die bereits hohe Wachstumsdynamik des vergangenen Geschäftsjahres noch einmal gesteigert und sind somit unabhängig von der allgemein eingetrübten wirtschaftlichen Stimmung in Deutschland stark gewachsen. Speziell die erfreuliche Entwicklung unseres besonders profitablen ARR bestätigt uns darin, die Transformation von Cancom unverändert intensiv voranzutreiben", sagte Thomas Volk, CEO des Unternehmens.

Geschäfte mit IT-Lösungen und der Cloud laufen gut

Beide Konzernsegmente wachsen mit deutlich zweistelligen Raten Das Konzernsegment Cloud Solutions setzte mit einem Umsatzanstieg um 27,9 Prozent auf 66,9 Mio. Euro im ersten Quartal 2019 das überproportionale Wachstumstempo fort. Das Ebitda betrug 17,3 Mio. Euro, was eine Verbesserung um 32,1 Prozent bedeutete. Die Marge (bereinigt) stieg entsprechend auf 25,9 Prozent.
Das Konzernsegment IT Solutions zeigte im ersten Quartal 2019 mit 18,6 Prozent eine ebenfalls enorm hohe Wachstumsrate und erreichte einen Umsatz von 303,1 Mio. Euro. Das Ebitda (bereinigt) betrug 14,1 Mio. Euro und lag damit um 7,6 Prozent über dem Vergleichswert. Die Marge (bereinigt) lag entsprechend bei 4,7 Prozent.

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