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13.05.2020
Wandelschuldverschreibungen

AMS will sein Kapital für Osram-Übernahme erhöhen

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AMS plant die Ausgabe von bis zu 27,43 Millionen neuer Aktien. Damit will der Sensorhersteller die Schuldenlast - bedingt durch die Übernahme von Osram - erleichtern. Die Österreicher sprechen bei dem Vorhaben von Wandelschuldverschiebungen.
Der österreichische Sensorenhersteller AMS will das bedingte Kapital um rund 10 Prozent erhöhen, um die Schuldenlast durch die milliardenschwere Übernahme von Osram zu erleichtern. Konkret sei die Ausgabe von Finanzinstrumenten, insbesondere Wandelschuldverschreibungen geplant, teilte das an der schweizerischen Börse notierte Unternehmen am Dienstag in der Einladung zur Hauptversammlung mit.
Für die Ausgabe der Finanzinstrumente wie Wandelschuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen oder Genussrechte an die Gläubiger solle das bedingte Kapital um rund 10 Prozent erhöht werden. Konkret sei die Ausgabe von bis zu 27,43 Millionen Aktien geplant. Auf Basis des Schlusskurses vom Dienstag kämen damit rund 390 Millionen Franken zusammen.
Damit strebe AMS die möglichst schnelle Refinanzierung der bestehenden Bankfinanzierung für die Übernahme des Lichtkonzerns Osram an, hieß es weiter. Damit sollen die Finanzierungskosten gesenkt werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Finanzinstrumente solle ausgeschlossen werden. Die Generalversammlung, so wird die Hauptversammlung in der Schweiz genannt, ist für den 3. Juni geplant.
Ende April hatte AMS mitgeteilt, dass die 4,6 Milliarden Euro teure Übernahme von Osram planmäßig verlaufe. Die Österreicher hatten für den Zukauf Anfang April eine Kapitalerhöhung durchgeführt mit einen Bruttoerlös von rund 1,65 Milliarden Euro.

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